Die Witwe
Wer diese Reihe noch nicht kennt, hat etwas verpasst!
Washington Poe ist ein Einzelgänger mit Prinzipien und kein Mann, der Zeit für Höflichkeiten verschwendet. Er lebt zurückgezogen in einem Cottage an einem Ort, den man noch nicht einmal mit dem Auto erreichen kann. Und er mag seinen Hund Edgar, mit dem er dort gemeinsam lebt. Was er aber nicht so gerne mag sind „Anzugträger“, denn er kann mit Vorschriften und Autoritäten nicht wirklich gut umgehen. Hierarchien sind ihm auch ziemlich egal und er hat grundsätzlich eine Abneigung gegen Bürokratie. Viele können mit ihm und seiner Art nicht umgehen, weshalb er zum Einzelgänger geworden ist. Poe ist eben anders. Er denkt aber auch anders, hat einen messerscharfen Verstand und genau das führt häufig zum Erfolg.
Unterstützt wird er unter anderem von Tilly Bradshaw. Sie ist eine junge Frau, die hochintelligent und einfach brillant ist. Sie ist eine Koryphäe am Computer und Datenanalyse ist ihr Spezialgebiet. Mit ihrem unglaublichen Gedächtnis beeindruckt sie häufig ihre Mitmenschen. Mit einem sozialen Umfeld tut sie sich aber oft schwer, denn sie ist unglaublich behütet aufgewachsen. Ihre gnadenlose Direktheit sorgt des Öfteren für unfreiwillig humorvolle Dialoge. Sie ist einfach eine liebenswerte Figur, die man mögen muss.
Wer wissen möchte, wie sich die beiden und das Team drumherum gefunden haben, beginnt am besten mit „Der Zögling“. Man kann aber auch gut mitten in der Reihe „einsteigen“.
Neu erschienen ist nun "Die Witwe", der fünfte Band der Reihe, und er ist wieder genauso spannend wie alle anderen Bände.
Eine Empfehlung von Katrin Röttgen.