Details
ISBN/EAN: 978-3-356-00869-2
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
31.12.2000
31.12.2000
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
552 S., 1 Foto
552 S., 1 Foto
Format (T/L/B):
4.4 x 20.5 x 13.4 cm
4.4 x 20.5 x 13.4 cm
Hersteller:
Hinstorff Verlag GmbH
Andreas Meyer
andreas.meyer@hinstorff.de
Lagerstraße 7
DE 18055 Rostock
www.hinstorff.de
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Vor Feuerschlünden - Erfahrung mit Georg Trakls Gedicht
Anhang Georg Trakl - Dichtungen und Briefe, Uwe Kolbe: Worum es geht
Beschreibung
Der eine Expressionist, dessen schmales Werk in den Kanon der deutschsprachigen Literatur gehört: ein Lyriker und Dramatiker, der an den Erlebnissen während des Ersten Weltkrieges zerbricht. Der andere, ebenfalls ein großer unter den Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, der den Zweiten Weltkrieg erlebt, gläubig den Propagandisten des Herrenmenschentums folgend. Jener, verpönt im Dritten Reich und lange danach noch ins Abseits gestellt, dieser, der trotzdem nicht von ihm lassen kann - Georg Trakl undFranz Fühmann. Als Fühmann kurz vor der Kapitulation Deutschlands ein Bändchen mit Gedichten von Trakl ersteht, beginnt eine lebenslange Auseinandersetzung mit dem Werk des Österreichers, die schließlich im autobiografisch-essayistischen Buch Vor Feuerschlünden (in Westdeutschland Der Sturz des Engels) kulminiert. In der Begegnung mit Trakls Gedichten versucht Franz Fühmann, einen zentralen Konflikt seines Lebens auszuloten, den zwischen Dichtung und Doktrin [.]; beide waren in mir verwurzelt, und beide nahm ich existentiell. Die Beschäftigung mit Trakl, so bekennt Fühmann, deckt eigene Widersprüche auf, die ihn schließlich nicht nur zu einem anderen Verständnis für dessen Dichtung führen, sondern auch seinen eigenen Standort als Schriftsteller neu bestimmen lassen.